Historisches Fechten nach studentischer Tradition

Die p.c.B! Tauriska zu Baden ist, als Schülerverbindung, eine sogenannte „schlagende Burschenschaft“.

Wir fechten auf traditionelle, studentische Art.
In den gemeinsamen Paukstunden üben wir uns in Kraft und Ausdauer.

Folglich fechten wir auch nach wie vor Säbelmensuren, allerdings mit stumpfen Klingen.

Burschenschaftliches Fechten
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Die Art und Weise, wie wir fechten, hat viele Parallelen zum Sportfechten, unterscheidet sich aber von den Regeln des "öffentlichen" Fechtsportes.

Innerhalb der Bünde wird in sogenannten Paukordnungen geregelt, wie das Fechten auszusehen hat. Bei einer Mensur müssen beide Bünde nach der selben Paukordnung fechten, um Benachteiligung zu vermeiden.

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„Es ist der Geist,  
der sich den Körper baut.”

- Friedrich Schiller (1799)               

Die Mensur bezeichnet das Gegenübertreten zweier Mitglieder unterschiedlicher Bünde. Sie besitzt einerseits Komponenten eines ungefährlichen, sportlichen Wettkampfes, birgt aber andererseits in ihrer Austragung auch etwas Ritterliches in sich. Sie verbindet also sportlichen Wettkampf mit ritterlichem Zweikampf.

Es gibt weder einen Gewinner, noch einen Verlierer. Denn der hintergründige Sinn liegt in der Selbstüberwindung, nicht im Bezwingen des Kontrahenten.

Pennale Burschenschafter bei der Säbelmensur

Der Paukant beweist in einer solchen Situation zum einen Mut und Charakter, auf der anderen Seite aber auch den Willen, zur Gemeinschaft zu gehören.

Dieses Engagement öffnet ihm eigentlich erst den Zugang zur lebenslangen Zugehörigkeit zu unserer Verbindung.

 

Wir unterstützen einander während der Schulzeit, beim Studium und danach in allen Lebenslagen.

Hier ist das Ende unserer Worte, aber vielleicht der Beginn einer Freundschaft...